Mülleimer

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Abfallbehälter

Müllbehälter steht entfernt und gegen unbefugten Zugriff geschützt vom Gebäude
Bild: Rainer Schwarz
Mülleimer hinter verschiebbaren Stahlblech bringt Sicherheit
Foto: BR
Mülleimer gehören nicht an die Hauswand
Bei unzureichendem Sicherheitsabstand kann es zu einem Wohnhausbrand kommen
Foto: PGT
Hier stehen Mülleimer an der Hauswand, die sind aber sicher gegen unbefugten Zugriff und Brandusbreitung untergebracht.
Foto: Rainer Schwarz
Ascheneimer aus Metall mit Deckel
Foto: Rainer Schwarz
auch kein schlechter Gedanke
Foto: Rainer Schwarz

Ein Abfalleimer, schweizerisch auch Abfallkübel, ist ein Behälter zum Sammeln und zur Aufbewahrung von Abfällen, bis diese endgültig entsorgt werden. Abfälle sind aber auch oft Brandpotenzial. Im Gegensatz zur Mülltonne ist Abfalleimer bzw. Mülleimer die übliche Bezeichnung für ein kleines Gefäß, meistens innerhalb der Wohnung, oder als Stadtmöbel im Freien. Meist sind Abfalleimer aus Plastik, Blech oder Draht. Eine besondere Form ist der Papierkorb.


Treteimer

Unter einem Treteimer versteht man einen Abfalleimer, der mit einem Deckel verschlossen ist und durch das Betätigen eines Pedales geöffnet wird. Durch das Betätigen des Pedals wird eine Stangenkonstruktion bewegt, die am Deckel des Treteimer endet. Im Alltag werden Treteimer häufig in Küchen und Badezimmern gebraucht, um den Mülleimer verschlossen zu halten und Handkontakt mit dem Behälter unnötig zu machen.


Viele Treteimer sind außen aus rostfreiem Edelstahl, damit sie durch das Spritzwasser nicht korrodieren. Die Stangenkonstruktion ist am Boden und an den Wänden befestigt. Darüber wird ein Plastikeinsatz gestellt, der oben auf der Kante aufliegt. Da der Einsatz herausnehmbar ist, wird der Müll entweder direkt in den Einsatz entsorgt oder aber aus Hygienegründen in eine eigens eingelegte Mülltüte.




Immer wieder stehen Plastikmülleimer oder - tonnen direkt an oder unter Gebäuden.
Müll gehört nicht unter Holztreppenhäuser oder Tiefgaragen.







Sicherheitsabstand vom Gebäude schafft S I C H E R H E I T

Es gibt immer noch große Mülltonnen aus Metall. Fotos: Rainer Schwarz


brennt die Mülltonne, brennt auch das Dach
Foto: BR
es brennt die "Plastikversion" eines Mülleimers
Foto: Rainer Schwarz

Mülltrennung

Der Abfall wird manchmal schon in getrennten Abfalleimern gesammelt, um die spätere Mülltrennung in die entsprechenden Mülltonnen zu erleichtern. Es gibt auch Eimer mit getrennten Abteilungen für Biomüll und Glas.

Sicherheitsabstand vom Gebäude schafft S I C H E R H E I T.

Fotos: Feuerwehr Bad Kösen


Besondere Abfallbehälter

Gerade in Krankenhäusern oder in Betrieben mit Gefahrgut gibt es spezielle Systeme von Abfalleimern, die sich nach dem einmaligen Gebrauch und verschließen nicht wieder öffnen lassen. In solchen Abfalleimern werden z.B. Gefahrgutstoffe oder Infektionsmüll entsorgt. Diese Abfalleimer können dann je nach Inhalt verbrannt oder in speziellen Einrichtungen sicher gelagert werden.


Bauarten und Normung

Müllgroßbehälter nach EN 840
Volumen in Liter Höhe in mm Breite in mm Tiefe in mm
40 850 445 504
80 850 445 504
120 935 490 603
240 1080 580 741
360 1100 640 930
1100 1470 1360 1080


Müllgroßbehälter mit rechteckiger Grundfläche (MGB-System) sind in EN 840 (Fahrbare Abfallsammelbehälter) genormt. Dort wird zunächst zwischen Behältern mit zwei (EN 840-1) und mit vier Rädern (EN 840-2/-3) unterschieden. Zweirädrige Mülltonnen mit einem Fassungsvermögen 40 l, 60 l, 80 l, 120 l, 140 l, 180 l, 240 l oder 340 l/360 l sind weit verbreitet. Es gibt aber auch sogenannte Vario-Tonnen, die aus einem Grundgefäß (120 l/140 l) bestehen und je nach Bedarf mit einem speziellen Einsatz auf 35 l, 40 l, 50 l, 60 l, 80 l verkleinert werden können. Vierrädrige Müllgroßbehälter (regional Müllcontainer genannt) haben üblicherweise ein Volumen von 400 l, 500 l, 660 l, 770 l, 1000 l oder 1100 l und entweder einen klappbaren Flachdeckel (EN 840-2) oder einen Schiebedeckel (Runddeckel) (EN 840-3). Runddeckelbehälter sind eigentlich nur in 770 l und 1100 l erhältlich und müssen seit einigen Jahren mit einer Kindersicherung versehen werden, die das unbeabsichtigte Zuschieben verhindern soll. Bei den Kindersicherungen wird unterschieden zwischen einer Druckknopflösung und einer Federsicherung. Seit 2003 gibt es auch die Möglichkeit eines kleinen Einsatzdeckels („Deckel-im-Deckel“), welcher die Kindersicherung ersetzt.










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